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Fachkräftemangel bekämpft: Einwanderungsland erhält Einwanderungsrecht

Mann sitzt vor PC
gilaxia/GettyImages

Endlich hat das Einwanderungsland Deutschland auch ein funktionierendes Einwanderungsrecht. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ermöglicht es unseren Unternehmen, deutlich einfacher in den weltweiten Wettbewerb um die klügsten Köpfe und fleißigsten Hände einzusteigen. Ein überfälliger Schritt in Zeiten von akutem Arbeits- und Fachkräftemangel.

Ob IT-Spezialisten oder Handwerkerinnen, ob Ärztinnen oder Verkäufer – überall in Deutschland suchen Unternehmen händeringend nach Arbeits- und Fachkräften. Der demographische Wandel trifft die deutsche Wirtschaft im Mark: Unterm Strich verlassen jährlich bis zu 400.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter den deutschen Arbeitsmarkt. In der Ampel-Regierung halten wir dagegen, denn uns ist bewusst: Für eine erfolgreiche Wirtschaft braucht es Menschen, die sie tragen.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz kommt – das ist eine gute Nachricht, vor allem für die deutsche Wirtschaft. Industrie und Mittelstand suchen händeringend nach Fachkräften. Wir machen es ihnen ein Stück einfacher, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, die uns in der Pflege, Logistik und bei der Energiewende voranbringen.
Omid Nouripour

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz vereinfacht die Ampel-Regierung zahlreiche Verwaltungsprozesse, senkt Barrieren und erleichtert ausländischen Arbeitskräften den Eintritt in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig schafft das Punktesystem – ähnlich wie etwa in Kanada – bessere Möglichkeiten, Einwanderung und Bedarfe auf dem heimischen Arbeitsmarkt aufeinander abzustimmen. Auch richten wir die Aufmerksamkeit auf die Potenziale derjenigen, die bereits im Land sind. So unterstützen wir gezielt unsere Wirtschaft, die dringend Fach- und Arbeitskräfte benötigt.

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz bekommt Deutschland endlich ein Einwanderungsrecht, das seinen Namen verdient. Das ist eine gute Nachricht für die Sicherung unseres Wohlstands – und trägt zugleich zur Stabilisierung unserer Sozialsysteme bei.

Was das Fachkräfteeinwanderungsgesetz konkret verbessert: eine Auswahl

Punktesystem und Chancenkarte: Ein transparentes Punktesystem, das etwa Sprachkenntnisse und Berufserfahrung, aber auch einen bestehenden Bezug zu Deutschland belohnt, gibt Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten die Möglichkeit, leichter bei uns Arbeit zu suchen – und erleichtert es unseren Unternehmen, die nötigen Arbeits- und Fachkräfte zu finden.

Spurwechsel: Asylbewerber*innen, die schon im Land sind, können schneller und unbürokratischer Arbeit aufnehmen. Das ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe, fördert die Integration und entlastet Kommunen und Ausländerbehörden.

Familien werden mitgedacht: Fachkräfte können nun leichter mit ihren Familien gemeinsam nach Deutschland kommen, statt sich zwischen der Arbeit in Deutschland und dem Zusammenleben mit den Liebsten im Herkunftsland entscheiden zu müssen. Das macht Deutschland als Einwanderungsland deutlich attraktiver.

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